Männerbild

Pixabay (pexels)

Welches Männerbild hast du?
Wodurch fühlst du dich als Mann gesehen und akzeptiert?
Wie muss dein Äußeres sein, welche Körperhaltung hast du?
Was ist für dich typisch männlich?

Welche Männerrolle lebst du?
Wie gehst du mit dir selbst, mit Frauen um?
Hast du deinen Job, weil du ihn magst, oder weil du denkst, du musst ihn machen, weil er in die Kategorie Männerberufe passt?

Die Wurzeln

Wie viele Väter, so hat sich vielleicht auch dein Papa noch nie damit auseinandergesetzt, was für ihn „Männlichsein“ ausdrückt. So hast du unreflektiert seine Art und Weise aufgeschnappt und lebst nun nach dem, was er dir vorgelebt hat. Vielleicht spürst du im Laufe deiner Lebensjahre, dass dieser Weg, dein Leben zu leben, für dich so nicht stimmt. Du fühlst eine diffuse Unzufriedenheit. Du merkst, dass dir etwas fehlt, du fühlst eine wachsende Sehnsucht nach mehr Lebensqualität, Lebensfreude, Befriedigung, allem, was dein Leben in irgendeiner Form bereichert. Und mit diesen Gefühlen bist du nicht allein. Versunken in diesen Gedanken, machen sich viele Männer sogar Sorgen, ob mit ihnen etwas nicht stimmt.

Das ist ein Anstoß, dein Leben zu hinterfragen und du machst dich auf die Suche nach Antworten.

Diesen Antworten rückst du einen Schritt näher, wenn du einen kurzen Blick in den geschichtlichen Werdegang der Männerrolle machst. Du verstehst dann besser, wieso du so bist, wie du jetzt bist.

Geschichte

Es lohnt sich, einen Blick auf die Geschichte zu machen. Ich kratze sie hier nur oberflächlich an. Es könnte für dich interessant sein, genauer nachzuforschen. Du wirst herausfinden, dass die Männerrolle von Land zu Land auf unterschiedlichste Weise gelebt wurde. Kulturelle Gepflogenheiten mit ihren Ritualen, Religionen, die politische Situation, die Umgebung, prägten die Vorstellung, die Menschen von einem „richtigen“ Mann hatten.

Du wärst überrascht, wie vielfältig du als Mann deine Rolle gelebt hättest. Entsprechend deiner Herkunft, wurde in der Gesellschaft Unterschiedliches von dir erwartet. So war das Männerbild der Gesellschaft in Deutschland anders zu einem Männerleben, wenn du in der Türkei gelebt hättest. Wieder andere Erwartungen stellte man an dich, wenn du in Saudi-Arabien wohnhaft gewesen wärst.

Durch die Globalisierung sind wir Menschen auf der Erde zusammengerückt. Dadurch hast du einen riesigen Vorteil. Es gibt nun nicht mehr das für Deutschland, für die Türkei, für Saudi-Arabien typische Männerbild. Alle Formen davon, wie Männer sich als Mann verstehen, haben sich vermischt. Deshalb kannst du dein Leben heute so leben, wie du es dir wünschst. Die alten Kriterien dafür, was nun typisch männlich oder typisch weiblich ist, die existieren nicht mehr. Du kannst dir jetzt auf einer großen Angebots-Palette aussuchen, wie du sein willst. Du hältst dich, entsprechend deinen Vorstellungen, in Gruppen auf, in denen du dich akzeptiert fühlst. Du verlässt Gruppen, in denen du belächelt wirst oder du spürst, dass du dich hier nicht wohl fühlst. So kannst du ein Softie, ein Macho sein, was auch immer du sein willst. Du findest immer eine Gruppe Gleichdenkender.

Das Problem

Du kannst dich mit dieser riesigen Auswahl entweder beglückt fühlen oder dich blockieren lassen. Du hast heute die Qual der Wahl. Diese vielen Möglichkeiten bedeuten, je nach Perspektive, mehr Freiheit und Wohlgefühl oder Chaos, weil du (noch) nicht erkennst welche Richtung zu dir passt.

Die Lösung

Es macht absolut Sinn, dir zu überlegen, wie du sein willst. Dafür kannst du die Fragen am Anfang dieses Blogs nützen. Es wird dir seltsam vorkommen, dein neues Leben nach deinen eigenen, zielgerichteten Vorstellungen zu leben. Obwohl das ein befreiendes Gefühl hinterlässt, kann es in der Umsetzung dann doch mit jeglichen Herausforderungen verknüpft sein.

Mit einigen Hindernissen hast du zu Beginn gar nicht gerechnet, denn da du auf der Welt nicht allein lebst, reagiert dein Umfeld auf deine Veränderung. Die einen werden deine Veränderung für gut befinden und die anderen werden dich dafür in Frage stellen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, dass du dich durch diese Anfangsschwierigkeiten kämpfst. Das geht einfacher, wenn du dich darin unterstützt. Das machst du am besten mit einem System, welches dir Sicherheit bietet. Du hast dadurch deinen roten Faden, an den du dich in emotional bewegten Situationen halten kannst.

Ich habe eine Methode entwickelt, die dir dabei hilft, dich und andere besser kennenzulernen. In Form eines Baukastens mit fünf verschiedenen Werkzeugen findest du deinen für dich passenden roten Faden. Du fühlst Gelassenheit in dir. Du hast deine Reaktionen unter Kontrolle, denn du kannst andere Menschen bereits vor einem ersten Ansprechen einschätzen. Du weißt, wie du auf eine Frau zugehst, um optimal bei ihr anzukommen.

Welche Männerrolle lebst du? Wie sehen deine Antworten zu den Fragen aus? Ich würde mich darüber freuen, wenn du einen Kommentar darüber schreibst, was dich bewegt.

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